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Seite 1 von 2 Stadt gibt Jugendtreff auf
Von Robert Attenhauser
Töging. Zu geringes Interesse
Jugendlicher, fehlendes Aufsichtspersonal, dazu Kosten von 15000 Euro
pro Jahr – die Stadt wird den Mietvertrag für den Jugendtreff im
Industriepark Inntal zum ersten September kündigen.
Zu hohe Kosten, zu wenig Interesse –
die Stadt kündigt den Mietvertrag für den Jugendtreff. (Foto: Attenhauser)
Diese Entscheidung hat der Stadtrat am
Mittwoch im nicht-öffentlichen Sitzungs-Teil beschlossen. Die Räume
mit 290 Quadratmetern Fläche neben dem ehemaligen VAW-Silo hatte die
Stadt im Januar 2001 angemietet. Ein ständiges Auf und Ab prägte
das Dasein des Jugentreffs seit dieser Zeit – wie bei
vergleichbaren Einrichtungen anderer Städte auch, worauf Stadträte
am Mittwoch mehrfach hinwiesen. Zuletzt war aus dem Ab ein Tief
geworden.
Auch wenn die städtische
Jugendreferentin Birgit Noske (SPD) und Silo-Wirt Hans Utz jun. im
Frühjahr noch neue Vorschläge zur Wiederbelebung des Jugendtreffs
erarbeiteten und zur Fußball-WM noch Public Viewing anboten – das
Interesse war gering. Bürgermeister Horst Krebes (SPD) zufolge blieb
auch ungeklärt, wer die Räume beaufsichtigen und die Verantwortung
dafür übernehmen wolle.
Laut Krebes hat sich zuletzt auch eine
denkbare Nutzung der Räume durch den Gehörlosen-Verein
Altötting-Mühldorf zerschlagen.
Noske merkte an, dass die Zeit im
Frühsommer aufgrund der Prüfungen an vielen Schulen ungeeignet
gewesen sei, um den Treff wieder in die Gänge zu bringen. Bei dem
schönen Wetter seien viele Jugendliche auch eher im Freibad als in
einem Jugendtreff zu finden. „Es tut mir leid, wenn die offene
Jugendarbeit jetzt stirbt“, sagte Noske, die auf eine
Wiederbelebung zu einem späteren Zeitpunkt hofft.
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