Der Stadtplatz Neuötting - mehrmals im Jahr Flaniermeile bei Märkten und Festen.

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Das Industriegebiet Burgkirchen mit der Infraserv Gendorf

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Der Campus Burghausen der Hochschule Rosenheim - "Studieren, wo die Chemie stimmt"

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Die Kreishandwerkerschaft Altötting-Mühldorf mit ihren Innungen hat ihren Sitz im Wirtschafts-Service-Zentrum - gleich neben dem Gründerzentrum im Töginger Industriepark Inntal.

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Strom tanken am Bahnhof Mühldorf - in der Region gibt es immer mehr Stromtankstellen.

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Ausbau nach nur wenigen Monaten: der im Dezember offiziell in Betrieb genommene zweite Portalkran am Container-Terminal Burghausen sichert Transport-Möglichkeiten nicht nur für die Chemie.

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Hier geht’s in den Untergrund zur Parkgarage unter dem Altöttinger Kapellplatz - wenn auch nicht zur U-Bahn. Übrigens: im Hof der Altöttinger Weiß-Ferdl-Schule steht eine ausrangierte Münchner Straßenbahn, die vom Altöttinger Volkssänger Weiß-Ferdl besungene Münchner Linie 8.

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Kindergärten und Schule wachsen – Wirtschaftsförderung braucht mehr Details

Stadtrat Neuötting beschäftigt sich in zwei Klausurtagungen mit den Themen Kindertagesbetreuung, Schule und Wirtschaftsförderung

Neuötting (red). Bürgermeister Peter Haugeneder (SPD) hat heute Ergebnisse zweier Klausurtagungen des Stadtrates im Juli bekannt gegeben. Themen waren die Kindertagesbetreuung mit möglichen Erweiterungen zweier Kindergärten sowie eines Erweiterungsbaus der Max-Fellermeier-Grund- und Mittelschule. Die Möglichkeiten der Wirtschaftsförderung sollen auf die Stadt abgestimmt analysiert werden. Zudem wird eine Parkraumbewirtschaftung diskutiert.

In der Mitteilung heißt es:

„Steigende Kinderzahlen und der Ausbau der Ganztagesbetreuung an der Max-Fellermeier-Grund- und Mittelschule führten und führen dazu, dass der Bedarf an Plätzen bei der Kindertagesbetreuung – Kinderkrippe und Kindergarten – weiter steigt und auch der Raumbedarf in der Max-Fellermeier-Schule deutlich zunimmt. Gleichzeitig sehen sich Stadt und Träger einem deutlichen Sanierungsbedarf insbesondere bei den Kindergärten St. Nikolaus und St. Franziskus gegenüber.

Im Rahmen des Neuöttinger Wirtschaftsforums fanden von November 2018 bis Februar 2019 mehrere Sitzungen von vier Projektteams statt. Die Ergebnisse aus diesen Beratungen wurden zusammengefasst und es wurden daraus 10 konkrete Zielsetzungen formuliert, deren Vorstellung am 15. April d. J. im Rahmen einer Veranstaltung im Stadtsaal erfolgte. Sie haben den Inhalt der zweiten Klausurtagung bestimmt.

Die Ergebnisse der beiden Klausuren lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Kindertagesbetreuung

Etwa ab dem Geburtenjahrgang 2013/14 ist ein markanter Anstieg bei den Einwohnerzahlen Neuöttings festzustellen, der in weiterer Folge zu einem steigenden Platzbedarf bei den Krippen und Kindergärten führt. Bereits 2018 ist in Alzgern eine zusätzliche Gruppe im Kindergarten St. Christophorus in Betrieb gegangen. Für das Betreuungsjahr 2019/20 ist der Bedarf noch einmal deutlich angestiegen, um zwei weitere Kindergartengruppen. Und auch bei der Krippenbetreuung übersteigt der Bedarf die zur Verfügung stehenden Plätze.

In Zusammenarbeit mit dem Träger der Kinderkrippe Don Bosco, der Pfarrcaritas Neuötting Alzgern, können bereits ab dem anstehenden Betreuungsjahr 2019/20 an der Simbacher Straße die zwei zusätzlichen Kindergartengruppen eingerichtet werden. Davon wird eine in dem Haus Simbacher Straße 4, welches von der Stadt vor kurzem erworben wurde, untergebracht. Die Umbauarbeiten laufen derzeit noch. Die beiden neuen Gruppen sind als Provisorium angelegt, bis zu einer dauerhaften Lösung.

Bei den Beratungen in der Klausur standen Überlegungen im Mittelpunkt, wo – unter Berücksichtigung des bestehenden Sanierungsbedarfs – neue KiTa-Plätze entstehen können. Dem Stadtrat ist es wichtig, die gute Zusammenarbeit mit allen in Neuötting engagierten Trägern fortzusetzen. Die beiden neuen Kindergartengruppen sind dabei in eine dauerhafte Lösung zu überführen, um den Bedarf langfristig zu decken.

Bürgermeister Haugeneder und die Verwaltung werden verschiedene Planungsvarianten für weitere Entscheidungen vorbereiten. Diese Planung muss den Mehrbedarf in der Zukunft abdecken.

Mit dem Träger der Kindergärten St. Nikolaus und St. Franziskus, der Katholischen Pfarrkirchenstiftung, wurde zwischenzeitlich ein Gespräch geführt. Dabei wurden insbesondere die Möglichkeiten für Ersatzbaumaßnahmen an Stelle der bestehenden Einrichtungen, einschließlich evtl. Erweiterungsmöglichkeiten, erörtert. Die Verhandlungen dazu dauern noch an. Mögliche Flächen befinden sich jeweils in unmittelbarer Nähe zu den beiden bestehenden Kindergärten. Eine Sanierung der vorhandenen Gebäude erscheint derzeit aus wirtschaftlicher Sicht, aber auch aus anderen Gründen (insbes. erforderliche Auslagerung der Gruppen während einer Sanierung) nicht sinnvoll.

Daneben werden auch neue Standorte und eine langfristige Erweiterung des Areals an der Simbacher Straße in die laufenden Prüfungen einbezogen und dem Stadtrat zur weiteren Beratung und Entscheidung vorgelegt.

In alle weiteren Schritte wird das Landratsamt mit dem Jugendamt und der Kindergartenaufsicht eingebunden. Die staatlichen Fördermöglichkeiten sind abzuklären.

Max-Fellermeier-Grund- und Mittelschule

Mit Stand vom Juni befinden sich insgesamt 483 Schüler/innen an der Grund- und Mittelschule, 53 Lehrkräfte sind dort tätig. 200 Schüler/innen nehmen an der Ganztagesbetreuung teil. Bereits jetzt macht sich ein Raummangel bemerkbar. Auch der Verwaltungsbereich bietet zu wenig Platz und es sollte mehr Lehrerräume geben. Durch zukünftig steigende Schülerzahlen werden außerdem mehr Unterrichts- und Gruppenräume benötigt.

Als erste Grundlage für weitere Entscheidungen hat Bürgermeister Haugeneder eine Machbarkeitsstudie über die Möglichkeiten einer baulichen Erweiterung der Schule in Auftrag gegeben. Diese Studie wurde dem Stadtrat in einer der Klausuren vorgestellt. Grundlage war zunächst ein in Zusammenarbeit mit der Schulleitung erstelltes Raumprogramm. Untersucht wurden die Gebäudeteile der Grund- und Mittelschule. Aus verschiedenen möglichen Modulen hat der Ersteller der Studie, das Architekturbüro Brodmann, drei unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Im Ergebnis stellt sich ein Erweiterungsneubau als die zielführendste und praktikabelste Lösung dar. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der Nutzfläche um ca. 30 Prozent.

Nächste Schritte sind eine Beteiligung des Schulamtes und die Klärung der staatlichen Förderbedingungen, bevor im Stadtrat über die weitere Umsetzung entschieden werden kann.

Wirtschaftsförderung

In der Klausur hat der Stadtrat schwerpunktmäßig zwei Punkte behandelt:

  • Die Schaffung einer Geschäftsstelle „Standort- und Wirtschaftsservice Neuötting“
  • Verkehrskonzept und Schaffung von neuen Parkplätzen

Dies waren zentrale Forderungen in allen Projektgruppen des Wirtschaftsforums.

  • Geschäftsstelle „Standort –und Wirtschaftsservice Neuötting“

Der Stadtrat sieht die Wirtschaftsförderung auch als kommunale Aufgabe im Rahmen der finanziellen und personellen Leistungsfähigkeit.

Für konkrete Planungen sind jedoch zunächst die Anforderungen an eine Stelle für Wirtschaftsförderung speziell für Neuötting zu definieren. Darauf aufbauen können dann Vorschläge für eine personelle Verstärkung, wobei sowohl interne als auch externe Lösungen denkbar sind. Beides wird der Erste Bürgermeister zusammen mit der Stadtverwaltung in den nächsten Wochen erarbeiten.

In den dann folgenden weiteren Entscheidungsprozess werden auch die Gewerbetreibenden eingebunden.

Verkehrskonzept und Schaffung von neuen Parkplätzen

Der Stadtrat hat in der Klausur zu diesem Thema u. a. folgende wichtige Fragestellungen behandelt:

  • Wo könnten neue Parkplätze entstehen und wie sind diese finanzierbar?
  • Einführung einer Parkraumbewirtschaftung?
  • Verbesserung des ÖPNV
  • Anpassung der Regelungen für den ruhenden Verkehr
  • Verringerung der Zahl der Dauerparker

Um diese weiter bearbeiten zu können, bedarf es einer umfassenden Analyse. Dazu soll in einem ersten Schritt ein Verkehrsgutachten eingeholt werden.

Bürgermeister und Stadtrat räumen der Wirtschaftsförderung hohe Priorität ein und haben sich zum Ziel gesetzt, erste Maßnahmen zügig umzusetzen.“


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