Menschenverachter

Kritik an der A94 bis zur Stunde der Eröffnung - ein Landrat tut sich schwer damit

Sie haben ihr Ziel erreicht – die drei Demonstranten, die hunderten Gästen bei der Eröffnung des A94-Teilstücks Heldenstein-Pastetten ein Plakat vor die Nase hielten, laut skandierend „kein Grund zu feiern“. Dass sie dies während der Rede des Bundesverkehrsministers taten war unfreundlich – die Gegner einer Straße u.a. als „Menschenverachter“ zu bezeichnen ebenfalls. Den Altöttinger Landrat Erwin Schneider muss da für einen Moment die Wut gepackt haben. Jetzt lebt der Schneider-Wut-Moment auf Youtube, wahrscheinlich für den Rest aller digitalen Tage – und damit auch die Enttäuschung derer, die über Jahrzehnte hinweg gegen eine A94 auf der Isentaltrasse gekämpft haben. Die A94 durchschneidet das Isental ebenso wie sie die Befürworter und Gegner spaltet – offenbar auch nach der Fertigstellung. Menschenverachter aber habe ich in den letzten mehr als zwei Jahrzehnten der A94-Beichterstattung weder unter den einen noch unter den anderen entdeckt.

Robert Attenhauser


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