Völlig ruhige Autobahn-Fahrerlebnisse, Coronavirus, Klopapier und Kommunalwahl - ein Monatsblick im März mit inntern.de

Ein Freitagvormittag kürzlich auf der A94: bei einer Höchstgeschwindigkeits-Begrenzung von Tempo 120 fließt der Verkehr auf einem 35 Kilometer langen Teilstück ruhig und gleichmäßig von Neuötting in Richtung München bis Pastetten. Wie überraschend! Zuletzt herrschte hier noch Hektik. Wer Laster überholen wollte, der musste beizeiten im Rückspiegel auf heran schießende Dauerraser achten. Vorbei. Autobahn entspannt. Eine Tempobegrenzung und alle halten sich dran. Es wirkte wie ein Wunder. Schade, dass es bei der Rückfahrt mit der Vernunft der meisten wieder vorbei war.

Für die Bahnfahrer unter uns: die Bahn baut, zumindest gibt sie sich alle Mühe, den zweigleisigen Ausbau samt Oberleitung noch in den kommenden Jahrzehnten sobald wie möglich umzusetzen. Bei einem Info-Termin weist die Bahn zu Recht auf einen Umstand hin: die Region lebt zu einem großen Teil vom Gütertransport auf der Schiene. Die Bahn bindet wo es geht Bürger bei Trassen-Planungen mit ein – auch um spätere Klagen abzuwenden. Das macht die Bahn gut. Wer will, der kann sich im Info-Center der Bahn am Mühldorfer Bahnhof über Details der Ausbaustrecke 38 zwischen München, Mühldorf und Freilassing informieren – und im Internet auf https://www.abs38.de .

In der letzten Zeit ist eine halbwegs positive Meldung fast untergegangen: ein bei der Einschätzung der Bedrohung durch PFOA im Trinkwasser bislang noch fehlender Belastungs-Wert lässt Behörden feststellen: „Eine konkrete Gesundheitsgefährdung ist im Landkreis Altötting nicht gegeben.“

Die Kommunalwahl kam in Zeiten der Pandemie nicht ungeschoren davon: die Briefwahl boomte, ursprünglich in Altenheimen eingerichtete Wahlkabinen wurden samt Urnen gar in Zelte verlegt. Das Wahlergebnis ist auf jeden Fall ziemlich bunt – mit jetzt acht Parteien im Altöttinger Kreistag und neun Parteien im Mühldorfer. Ein anderes Wahlergebnis: (politische) Wahlwerbung mit einer roten Rose wie in Waldkraiburg bleibt erfolglos, mit einem Glas Rotwein in der Hand wie in Altötting dagegen kann man Bürgermeister werden.

Mittlerweile hat der Coronavirus das Land fest im Griff, Kollegen werkeln im Homeoffice, irgendwo im Umfeld soll jemand wiederum jemand anderen kennen, der wiederum möglicherweise positiv getestet – ok, man hält Abstand. Im Supermarkt wird angesichts leerer Regale klar: das Virus wirkt sich auf jeden Fall auf das Kaufverhalten aus. Wer hätte gedacht, dass Klopapier zur Krisenware würde?

Die Redaktionen hält das Virus auch auf Trab: die Meldungen über abgesagte Veranstaltungen häufen sich. Genauer gesagt: man schreibt kaum noch etwas anderes. Corona hier, Corona da. Absagen, Absagen, Absagen. Man sehnt ein Ende der Pandemie herbei.

Noch eine gute Meldung zum Schluss: nicht jeder Gauner hat mit einem Enkeltrick Erfolg. In Mühldorf hat jetzt ein aufmerksamer Bankangestellter den Betrug um eine fünfstellige Summe an einer hochbetagten Dame verhindert. Respekt!

 

Mit besten Wünschen und bleiben Sie gesund !

Ihr inntern.de-Herausgeber Robert Attenhauser

 


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