24 Radwegepaten helfen bei Wegesicherung – auf 1500 Kilometer Strecke

Aktion des Tourismusverbands Inn-Salzach – Jährlich einmalige Nachschau

Altötting/Mühldorf(red). Insgesamt 24 ehrenamtliche Wegepaten werden künftig für die Radregion Inn-Salzach im Einsatz sein. In einer ersten Lagebesprechung vor kurzem in der Altöttinger Geschäftsstelle des Tourismusverbands wurden sie mit einheitlichen Shirts, Montagematerial und dem nötigen Kontrollwerkzeug ausgestattet. Damit befahren sie in regelmäßigem Turnus das regionale Radwegenetz, kontrollieren den Zustand von Radwegen und Beschilderung und melden eventuelle Mängel und Schäden an das Qualitätsmanagement des Tourismusverbands.

Aoe RadwegePaten 2019 1Tatkräftige Unterstützung erhält Tourismus-Chefin Andrea Streiter (Mitte mit Shirt) von 24 ehrenamtlichen Rad-Wegepaten. (Foto: Verband)Der Verband erfasst die Meldungen über zwei Landkreise hinweg und leitet diese digital gebündelt an die zuständigen Stellen weiter. „Unsere Wegepaten sind eine wichtige Säule unserer Qualitätssicherung und dazu eine wertvolle Unterstützung für die Kommunen. Bei insgesamt 1500 Kilometern Radwegenetz über zwei Landkreise und 55 Orte gelingt eine regelmäßige Überarbeitung und Verbesserung am besten in Zusammenarbeit mit tatkräftigen Helfern, die viel und gerne mit dem Rad unterwegs sind“, fasst Andrea Streiter, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Inn-Salzach zusammen.

Der Aktionsradius der 24 Inn-Salzach Wegepaten ist in Gemeindegebiete aufgeteilt. Hier kontrollieren die ehrenamtlichen Radler im jährlichen Turnus das Radwegenetz und die touristischen Radtouren. Das bedeutet sie fahren alle verzeichneten Schilder-Standorte ab, prüfen die Vollständigkeit und Qua­lität der Wegweisung sowie die Oberflächenbeschaffenheit der Radwege. Auch Gefahrenstellen und Hindernisse für Radfahrer werden erfasst und gemeldet. Dazu wird eine ergänzende Foto-Doku­mentation mit dem Handy oder der Digitalkamera erstellt.

Ihre Meldungen erledigen die Wegepaten entweder unterwegs per App mit dem Smartphone, zuhause am PC oder über ein Datenkontrollblatt. Die erhobenen Daten werden im Anschluss in der Infrastrukturdatenbank des Tourismusverbands zusammengeführt und weiterverarbeitet. „Unsere Wegepaten haben durch ihr ehrenamtliches Engagement auch einen wichtigen  Anteil an der Weiterentwicklung der Radregion Inn-Salzach“, hebt Andrea Streiter hervor. „Neben der Dokumentation von Mängeln helfen sie uns dabei, die gemeldeten Nachbesserungen und die Instandhaltungs-Maßnah­men an den Radwegen zu überprüfen und geben Optimierungsvorschläge zur Infrastruktur entlang der Radrouten“. Kleinere Ausbesserungen, zum Beispiel an leicht beschädigten oder verschmutzten Schildern, werden gleich vor Ort erledigt. Das Ganze passiert in Abstimmung mit den Kommunen. „Alle Bürgermeister wurden darüber informiert, welcher Wegepate für ihre Gemeinde zuständig ist“, so Streiter. Für den Informationsaustausch untereinander finden in regelmäßigen Abständen Wegepaten-Treffen beim Tourismusverband statt.

 

 


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