Waldkraiburger Stadtrat stimmt für Waldbad-Sanierung

Vorhaben soll 12,6 Millionen Euro kosten – Realisierungswettbewerb – Fertigstellung im Jahr 2024

Waldkraiburg (rob). Der Stadtrat hat für die Sanierung des Waldbades am jetzigen Standort für 12,6 Millionen Euro gestimmt. Das Vorhaben schließt das Sprungbecken ein. Der Umkleidetrakt soll neu entstehen, Parkplätze erweitert, Kiosk und Technik saniert werden. Die Entscheidung in der Stadtratssitzung am Dienstag fiel einstimmig.

Der Stadtrat folgt damit der Empfehlung einer Arbeitsgruppe, die zwei Varianten mit und ohne Sprungbecken vorgeschlagen hatten. Die vom Stadtrat bereits vorher festgelegte Sanierungssumme in Höhe von elf Millionen Euro wurde um einen möglichen Fördermittelbetrag in Höhe von 1,6 Millionen Euro aufgestockt. Damit einher gehen Forderungen nach durchgehender Barrierefreiheit – die einige Stadträte für nur schwer umsetzbar halten. Das Förderprogramm sieht eine Umsetzung bis zum Jahr 2024 vor. Unklar ist, ob deshalb das Waldbad nicht für eine Saison geschlossen werden muss.

Bleiben sollen demnach ein 50-Meter-Sportbecken mit acht Bahnen, das Sprungbecken, ein neues Erlebnisbecken als Ersatz für das Nichtschwimmer-Becken und ein Spraypark als Ersatz für das Wellenbecken. Auch der Kleinkinderbereich wird neu gebaut.

Der jetzige Beschluss sieht einen Realisierungswettbewerb vor. CSU-Fraktionssprecher Anton Sterr hatte dies statt eines ursprünglich vorgesehenen Planungswettbewerbs gefordert. Die Vorgaben und ein Umsetzungsbeschluss bleiben beim Stadtrat, für die Umsetzung selbst sollen die Stadtwerke sorgen.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurden eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes als auch die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Die notwendige Sanierung des Waldbades am jetzigen Standort folgt auf das gescheiterte Vorhaben, gemeinsam mit der Nachbargemeinde Aschau ein neues Waldbad am Stadtrand zu bauen. Über die Jahre hatten mitunter eine Bürgergemeinschaft auf das Waldbad als eines der Identität stiftenden Merkmale der Nachkriegsstadt hingewiesen.

Eine bereits vor Jahren angedachte Waldbad-Sanierung war ursprünglich als zu teuer angesehen worden.

 


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