E-Mobilität: Waldkraiburg bekommt zentrale Schnellladestation

Waldkraiburg (rob). Die Stadt kann eine zentrale Schnellladestation mit drei Ladestellen an der Friedländerstraße für Elektro-Mobile errichten. Die Entscheidung in der Stadtratssitzung fiel mit 24 gegen vier Stimmen. Kostenpunkt: 523160 Euro.

Ursprünglich hatte das städtische Elektromobilitäts-Konzept die Errichtung von sieben über die Stadt verteilten Ladestationen vorgesehen. Allerdings ist beispielsweise in Stadtplatznähe nicht genug Netzkapazität vorhanden, am Kino gibt es Überlegungen eines Privatanbieters für eine Ladeinfrastruktur.

Anstatt mehrerer Ladestationen mit bis zu 50-kW-Ladeleistung kann jetzt an der Friedländerstraße eine Station mit bis zu 350-kW-Ladeleistung mit drei Ladeeinrichtungen mit jeweils zwei Ladepunkten entstehen.

Bei Gesamtkosten von Höhe von 523160 Euro bleiben für die Stadt nach Abzug der Förderung 478535 Euro übrig.

Für Stadt, Stadtbau und Stadtwerke wie für das Verwaltungszentrum will die Stadt E-Mobile anschaffen.

Die Umsetzung als öffentliche Schnellladesäule erhofft sich die Stadt mehr Nutzer als bei vergleichsweise langsamen Ladeeinrichtungen.

Die Umsetzung geschieht vorbehaltlich der Zustimmung des Projektträgers.

Gegen das Vorhaben hatte sich im Umweltausschuss und jetzt wieder im Stadtrat Wolfgang Hintereder (UWG) ausgesprochen, u.a. mit Verweis auf die Haushaltssituation der Stadt.

Die drei AfD-Stadträte schlossen sich der Kritik an – diese bezweifelten einen ökonomischen wie ökologischen Nutzen.

Diese Aussage der AfD führte zur Kritik anderer Parteivertreter. U.a. Richard Fischer (SPD) sagte, jeder könne selbst über die Nutzung von Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln wählen. Allerdings schreite die technische Entwicklung voran.


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