Kommunale Wohnbau-Gesellschaft auf dem Weg

Altötting (rob). Der Landkreis Altötting steht kurz vor der Gründung einer Wohnbau Gesellschaft, um mit einem förderberechtigten Kommunalunternehmen den Bau von mehr günstigen Wohnungen in der Region zu unterstützen. Die SPD hatte einen entsprechenden Antrag eingereicht. In der Kreisausschuss-Sitzung am Montag bat Landrat Erwin Schneider (CSU) um Beschlüsse von Mitgliedskommunen zur geplanten Unternehmens-Satzung.

Mitmachen wollen die Stadt Töging sowie die Gemeinden Haiming, Marktl, Mehring, Garching und Haiming. Zuletzt hatten Altötting und Emmerting einen Rückzieher gemacht. U.a. hat die Stadt Neuötting bereits eine Wohnbaugesellschaft, die Gemeinde Winhöring hat eine eigene gegründet.

Die Stadt Töging hat der Satzung in der Stadtratssitzung am Donnerstag zugestimmt.

Das Konstrukt sieht eine Einlage von 10000 Euro je Mitglied vor. Die Kommunen stellen ein Grundstück zur Verfügung, auf dem die Wohnbaugesellschaft ein Gebäude errichtet und 20 Jahre lang vermarktet. Danach kann das Gebäude in das Eigentum der jeweiligen Gemeinde oder Stadt übergehen – oder das Gebäude wird weiter von der Gesellschaft vermarktet. Möglich wird der günstige Wohnraum auch durch eine staatliche Förderung in Höhe von 30 Prozent für den Bau. Diese Förderung kann eine kommunale Wohnbaugesellschaft abgreifen.

Für den Beitritt einer Kommune nach erfolgter Gründung ist ein einstimmiger Beschluss der Mitglieder nötig.

Die Gründung soll noch in diesem Jahr erfolgen.


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