Statements - zu Artikel CSU-Generalsekretär Blume beim Wirtschaftsbeirat der Union

Burghausen (rob). hier noch einige Aussagen von Podiums-Teilnehmern und Besuchern beim Besuch von CSU-Generalsekretär Markus Blume beim Wirtschaftsbeirat der Union im Chemiedreieck am 15. November 2019:

Während der Diskussion erneuerte u.a. Dr. Gerhard Wagner (OMV) die Forderung der Industrie nach preiswertem Strom in ausreichender Menge. Den Preis sieht Wagner dabei eher bei vier Cent pro Kilowattstunde, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können – bei einem Exportanteil der deutschen Wirtschaft von etwa 70 Prozent. Das Erneuerbare Energien Gesetz müsse dringend novelliert werden. Wagners Kritik an Infratrukturmaßnahmen: „Das dauert alles viel zu lange.“

Altöttings Landrat Erwin Schneider sieht die Gesellschaft in einer Wohlfühlzone. Der Begriff „Aufbruch“ habe allerdings schon bessere Tage gesehen. Dennoch: die negative Stimmung in der Wirtschaft habe sich mit der Agenda 2010 zum Positiven gewandelt.

CSU-Generalsekretär Markus Blume sprach einen Industriepreis für Strom an und sah Frankreich als Beispiel. In Irsching stehe ein modernes Gaskraftwerk die meiste Zeit still. Bei der Herstellung einer flächendeckenden Mobilfunk-Versorgung sieht Blume die Telekommunikations-Unternehmen in der Pflicht – die müssten ihren Versorgungsauftrag auch erfüllen.

Auch Wacker-Werkleiter Dr. Dieter Gilles sieht in einem Industriestrompreis eine Lösung für das Energieproblem.

Burghausens Bürgermeister Hans Steindl sagte zur Kritik an der Wohlfühlzone der Bürger, die hohen Gewerbesteuer-Einnahmen habe die Stadt an die Bürger weiter gereicht. Auch deshalb gebe es regional eine hohe Akzeptanz für die Bedürfnisse der Industrie – was beispielsweise die Verkehrsbelastung betreffe. Zu hohen Auflagen und langen Genehmigungsverfahren und den Auswirkungen daraus auf die Wirtschaft sagte Steindl: „Wie blöd sind wir eigentlich, uns das Leben selbst so schwer zu machen.“

InfraServ-Geschäftsleiter Dr. Bernhard Langhammer bestätigte die Kritik des ehemaligen Traunsteiner Landrats Hermann Steinmaßl, u.a. beim Bahnausbau Richtung Süden hänge man im Vergleich zu Nachbarländern 30 Jahre hinterher. Langhammer bat bei politischen Entscheidung um mehr Pragmatismus.

 

Der Link zum Urspungsartikel:

https://inntern.de/index.php/journal/lokales/80-journal/wirtschaft/4330-blume-klimaschutz-strategie-statt-klimaschutz-ideologie


Für das Schreiben von Kommentaren ist eine Mitgliedschaft erforderlich.

Ja, ich will

Mitglied bei inntern.de werden

Click !

Mit wöchentlichem Newsletter, Zugriff auf alle Artikel und Kommentar-Möglichkeit !

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.