Wirtschaftsstandort präsentiert

Töging (rob). Unternehmer der Stadt mögen ihren Standort – das wurde deutlich beim ersten Töginger Wirtschaftsgespräch am Donnerstagabend im Netzwerk. Geladen hatte Markus Saller als Geschäftsführer des Wirtschafts-Service-Zentrums, von Kreishandwerkerschaft und Gründerzentrum. Klaus Schöler schilderte als Werkgruppenleiter der Verbund Innkraftwerke GmbH die einhundertjährige Erfolgsgeschichte der Stromerzeugung am Standort Töging – samt Investitionen von insgesamt rund 250 Millionen Euro in ein neues Innwehr und den Neubau eines Wasserkraftwerkes neben dem Altbestand in Töging.

ToegWGespräch1 1Gesprächsrunde mit Wirtschaftsvertretern und Politikern im Netzwerk-Gebäude im Industriepark Inntal. (Foto: Attenhauser)Nobert Maier, Geschäftsführer der Rühr- und Verfahrenstechnik Maier und Richter GmbH, bekräftigte wie Geschäftsführer Georg Senftl von Viscotec Pumpen- und Dosiertechnik als auch Johannes Demmelhuber, Geschäftsführer vom Innenausbau-Unternehmen Baierl & Demmelhuber, Vorteile des Wirtschaftsstandortes Töging mit seiner Lage an der Autobahn A94 inmitten der beiden Landkreise Altötting und Mühldorf. Dazu gebe es Expansionsmöglichkeiten und den erwarteten Ausbau der Bahnlinie ins Chemiedreieck. Demmelhuber sagte, bei der internationalen Expansion des Unternehmens habe es „Rückenwind aus Töging“ gegeben.

Als problematisch beschrieben die Unternehmer das Anwerben von Mitarbeitern und Auszubildenden – vor allem aufgrund der Nähe zur Großindustrie, die viele Arbeitskräfte bündele. Senftl berichtete von Schwierigkeiten der Automobilindustrie mit Folgen für die Zulieferindustrie durch den Diesel-Skandal. Allerdings könnten Verluste daraus Geschäftszweige wie Batteriefertigung oder Elektroantriebe abfedern. Der Töginger Landtagsabgeordnete Dr. Martin Huber (CSU) berichtete von staatlichen Investitionen u.a. in den Hochschulausbau außerhalb der Metropolen wie in Burghausen.

Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst (CSU) sagte, es gehe bei einer Idee wie dem „Wirtschaftsgespräch“ darum, Töging als „stark aufgestellten“ Wirtschaftsstandort zu präsentieren.

Das Podiumsgespräch moderierte Berufsschuldirektor Carlo Dirschedl.


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