Coronavirus: Töging fehlen 400000 Euro bei der Gewerbesteuer

Töging (rob). Der Stadt werden am Jahresende geplante Gewerbesteuer-Einnahmen in Höhe von etwa 400000 Euro fehlen. Ein Teil des Verlusts soll durch ein Staatsprogramm ausgeglichen werden.

Das hat Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst (CSU) in der Hauptausschuss-Sitzung am Donnerstag bekannt gegeben.

Die Stadt hatte mit Beginn der Corona-Pandemie ursprünglich mit Gewerbesteuer-Einnahmen in Höhe von insgesamt 3,5 Millionen Euro kalkuliert. Die Verwaltung erwartet aufgrund der bisherigen Entwicklung Einnahmen von nur mehr 3,1 Millionen Euro.

Windhorst hofft auf einen Ausgleich durch ein wegen der Corona-Pandemie aufgelegtes Staatsprogramm. Die Berechnungsgrundlage soll der Durchschnitt der Gewerbesteuer-Einnahmen der letzten drei Jahre sein. Die Differenz der tatsächlichen Einnahmen zur aktuellen Planung würde dann gegebenenfalls ausgeglichen. Nach Angaben von Bürgermeister Windhorst stehen in Bayern dafür etwa zwei Milliarden Euro bereit – aber niemand könne heute sagen, ob die Summe auch ausreiche.

Für Windhorst ist erst das Jahr 2021 entscheidend für die weitere Entwicklung der Gewerbesteuer-Einnahmen. Der Bürgermeister geht davon aus, dass es heute zu früh sei, langfristige Folgen für die Wirtschaft abzuschätzen.

 


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