A94-Lärmschutz bedeutet auch Umweltschutz

Wirkliche Bürger-Entlastung kommt erst durch Eingriffe in das Verkehrsaufkommen

Machen wir uns nichts vor: Autobahnen sind notwendige Schlagadern der Wirtschaft – bisher zumindest. Allerdings geht diese Notwendigkeit zu Lasten der Anwohner wie der gesamten Umwelt aus. Jede neue Straße zieht mehr Verkehr, dies gilt auch für die A94. Fraglich ist, ob die Straßen-Planer den Zuwachs richtig eingeschätzt haben. Täglich sind Folgen der Fehleinschätzung beispielsweise an der Autobahnausfahrt Neuötting und der folgenden Abzweigung über die Innbrücke Richtung Stadt im Stau zu erleben, einem Stau, der häufig über die vorgesehenen Verkehrsstreifen weit hinausreicht. Machen wir uns nichts vor: Erleichterungen werden vor allem ein Verlagern des Gütertransports auf die Schiene und für die Straßen Geschwindigkeitsbegrenzungen samt höherer Treibstoffkosten bringen. Weniger Straßenverkehr bringt mehr als ein paar zusätzliche Lärmschutzwände. Das mag der eine oder andere Parteigänger wutschnaubend zurückweisen. Aber auch die Notwendigkeit zur drastischen Abgas-Minderung unterstreicht dies, um die selbst gesteckten Klimaziele einhalten zu können. So gibt es, zugunsten des Güterverkehrs auf einem tragfähig ausgebauten Schienennetz, weniger Straßen-Verkehr und damit weniger Umweltbelastung durch Lärm wie Abgase.

Robert Attenhauser

 

 

Meinung zum Artikel https://inntern.de/index.php/journal/lokales/81-journal/politik/4344-a94-landtags-ausschuss-will-laerm-gutachten


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