Burghausen: Blechschadenunfall – Verfahren wegen Gewinnabschöpfung gegen Unternehmer

Ein slowenischer Lkw-Zug und einer aus Nordrhein-Westfahlen waren gestern gegen sechs Uhr auf der B 20 in Richtung Marktl nach der Auffahrt an der Krake seitlich aneinandergeraten. Beide Fahrer warfen dem jeweiligen Kontrahenten vor, die Verkehrsregeln nicht eingehalten zu haben, der Schaden an beiden Zügen beläuft sich insgesamt auf ca. 10000 Euro.

Ein Problem für den slowenischen Beteiligten: er fuhr einen grundsätzlich genehmigten Schwertransport, allerdings mit Überlänge und unter veränderten Umständen, für die die Genehmigung nicht mehr gültig war. Folge: die Weiterfahrt wurde untersagt, bis das slowenische Unternehmen ein zweites Gespann nach Burghausen organisierte und die Ladung aufgeteilt werden konnte. Vom Fahrer wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten, gegen das Unternehmen ist ein Verfahren wegen Gewinnabschöpfung eingeleitet, weil davon ausgegangen wird, dass es wirtschaftliche Vorteile daraus ziehen wollte.

(red)