58 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf, 54 im Landkreis Altötting

Coronavirus: In der Region gelten 543 Menschen als aktuell infiziert – Insgesamt wurden bislang 2506 Covid-Erkrankungen nachgewiesen – Landkreise mit unterschiedlichen Schulregelungen

Altötting/Mühldorf(rob). Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Donnerstag 58 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: sechster November 2020, acht Uhr). Der Landkreis Altötting meldet 54 neue Fälle - dort gibt es abhängig von Schulart und Jahrgangsstufe wieder Distanz-Unterricht ab Montag und bis zum 27. November 2020.

Lage im Landkreis Mühldorf (Meldung 13.37 Uhr):

Das Gesundheitsamt Mühldorf ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Insgesamt liegen damit im Landkreis Mühldorf 1345 bestätigte Fälle vor, davon sind insgesamt 1041 wieder genesen. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, liegt unverändert bei 27. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt bei 205,4. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf 277 aktive Fälle, davon werden 13 Personen stationär behandelt, einer davon auf Intensivstation.

Die heutige Landratsamts-Meldung zu Mühldorfer Schulen:

Die Schulen im Landkreis Mühldorf a. Inn bleiben weiter offen. Entgegen anderslautender Meldungen wird der Präsenzunterricht wie bisher auch nach den Herbstferien für alle Schularten und alle Jahrgangstufen im Landkreis aufrecht- erhalten. Ausgenommen sind die Klassen, die sich aufgrund eines positiven Falles durch Anordnung des Gesundheitsamtes in Quarantäne befinden. Die Sicherheitsstandards werden nochmals erhöht. Eine Durchmischung der Klassen ist, wo immer möglich, zu vermeiden. Der Sportunterricht wird bis auf weiteres ausgesetzt, Musikunterricht ist möglich mit Ausnahme von Gesang und das Spielen von Blasinstrumenten.

Die Mindestabstände müssen grundsätzlich eingehalten werden. Das gilt insbesondere auch für die Pausen und den Pausenverkauf. Darüber hinaus gelten die Regelungen des Rahmen-Hygieneplanes für Schulen. Da der Mindestabstand von 1,5 Metern im Klassenzimmer nicht überall eingehalten werden kann und der Präsenzunterricht beibehalten werden soll, besteht weiterhin eine umfassende Maskenpflicht für alle Jahrgangsstufen. Dies gilt auch für die Mittagsbetreuung, Ganztagesangebote und in Horten.

Bei leichten Erkältungssymptomen müssen Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben. Der Schulbesuch ist erst nach Vorlage eines Negativtests und bei weiterführenden Schulen zusätzlich 24 Stunden Symptomfreiheit möglich.

 

Die Lage im Landkreis Altötting:

Bislang wurden im Landkreis Altötting 1161 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen. 838 Landkreisbürger/Innen sind bislang von der Erkrankung an Covid-19 wieder genesen. 57 Personen sind an der Erkrankung gestorben. 266 sind aktuell mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Für heute, Freitag, meldet das Landratsamt 54 neue Fälle.

 

Altöttings Landrat Erwin Schneider über die Lage in den Schulen (Meldung von 11.44 Uhr):

„Als viele Nachbarlandkreise schon mit hohen Zahlen an Neuinfektionen zu kämpfen hatten, befand sich der Landkreis Altötting auf der damaligen „Corona-Ampel“ noch lange im grünen Bereich. Doch auch im Landkreis steigen die Zahlen seit einigen Wochen in rasantem Tempo. Vor rund eineinhalb Wochen, am 28. Oktober, betrug der 7-Tages-Inzidenzwert des Landkreises schon 78,9, am heutigen Freitag liegt dieser Wert bereits bei 178,4. Alleine am gestrigen Donnerstag kamen 82 neue Fälle hinzu. Die Tendenz ist weiterhin klar steigend.

Diese dramatische Entwicklung führte jüngst zur folgenden Entscheidung: An allen öffentlichen und privaten allgemeinbildenden Schulen sowie der Fach- und Berufsoberschule ab der Jahrgangsstufe 11, darüber hinaus jahrgangsunabhängig an allen sonstigen öffentlichen und privaten beruflichen Schulen mit Ausnahme der Schulen des Gesundheitswesens und der staatlichen Wirtschaftsschule findet ab dem 09.11.2020 bis einschließlich 27.11.2020 Distanzunterricht statt.

Landrat Erwin Schneider: „Mir ist bewusst, dass diese Entscheidung viele Schüler, Lehrkräfte und Eltern vor große Herausforderungen stellt. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass wir nach den Herbstferien an unseren Schulen nicht zur Tagesordnung übergehen können. Die Zahlen sprechen eine überdeutliche Sprache. Mein großes Ziel ist es, einen kompletten „Schul-Lockdown“, wie in Rottal-Inn und Berchtesgadener Land jüngst geschehen, mit allen Mitteln zu verhindern. Ich hoffe sehr und bin zuversichtlich, dass uns dies mit dieser Entscheidung zum Distanzunterricht gelingen wird.“

 

 


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